Archiv für den Monat: Mai 2011

Freiheiten

In der U-Bahn nervte seit geraumer Zeit ein Kind die Fahrgäste und warf u.a. Popcorn und andere Gegenstände durch den Wagen. Irgendwann bat eine Ältere Dame die Mutter, dem Kind zu sagen, daß es sich benehmen soll. Darauf erwiderte die Mutter: „Das Kind soll frei sein und sich entfalten in dem, was es tut.“ Kurz darauf stand ein Punk auf, baute sich vor der Mutter auf, sagte: „Ich bin auch frei in dem, was ich tue.“, nahm seinen Kaugummi aus dem Mund und klebte ihn ihr auf die Stirn.

Grand-Prix-Favoriten

Glitzernde Schmetterlinge und dicke Diven sind dieses Jahr leider spärlich gesät. Auf die ersten Plätze kommen:

Anna Rossinelli – In love for a while (Schweiz)
Ganz wie bei uns in der Gutelaune-WG

Nina – Caroban (Serbien)
Magisch – warum auch immer -, das 60er-Jahre-Knallbonbon

Sjonni’s Friends – Coming Home (Island)
Der perfekte Gute-Laune-Foxtrott für’s Café Fatal

Hotel FM – Change (Rumänien)
Eine klassische Grand-Prix-Popnummer, …

Rockefeller Street – Getter Jaani (Estland)
… die natürlich zum Zirkusdiscopop steigerungsfähig ist.

Dino Merlin – Love in rewind (Bosnien-Herzegowina)
Klingt wie die Lemon-tree-Fortsetzung von Fools Garden und bietet von der Finger- bis in die Fußspitze die dämlichste Choreographie.

Raphael Gualazzi – Madness of love (Italien)
Uui, nach Jahren wieder dabei mit Filmmusik

Und zum Finale die gruseligste Popnummer, die wahrscheinlich nachträglich disqualifiziert wird, weil u.a. der Anfang aus Rasputin von Boney M geklaut wurde:
Eric Saade – Popular (Schweden)