Archiv für den Monat: Januar 2004

Das kleine 1×1 der Verkaufspsychologie

Ein Geschäft hält man automatisch für günstig, wenn Eckartikel, deren Preise man kennt (z.B. Milch oder Schokolade im Supermarkt), preiswert sind, selbst wenn andere Artikel deutlich teurer wie anderswo sind.

Stehen zwei gleiche Produkte nebeneinander, kauft man das billigere. Steht ein drittes daneben, welches teurer ist, greift man zum mittleren Preissegment. In der Fachsprache nennt sich das Plazierungstrick.

Einfärben von Preisschildern ist auch eine beliebte verkaufsfördernde Maßnahme. Rot markiert meist Sonderangebote. Der Preis nichtreduzierte Ware wird einfach eingefärbt und als Preisschlager oder zum Traumpreis angepriesen. Das Gehirn meldet ein Schnäppchen.

In dem Literaturautomaten findet sich eine moderne Form des Kulturgenusses. In der Stadt verteilt stehen 11 Automaten, an denen man gegen die Langeweile unterwegs Bücher von „obskuren Berliner Autoren“ zu einem Euro erstehen kann. Aus meiner Sicht sind die Automaten leider etwas ungünstig positioniert.

In Deutschland macht im Bundesdurchschnitt jeder vierte Jugendliche Abitur, wobei die Quote zwischen den Bundesländern stark schwankt. Mit einer Abiturquote von Bayern würde sich die Bundesrepublik als Ganzes gesehen in Richtung Agrarstaat zurückentwickeln.

„Lehrer – Die einzige Berufsgruppe, die Geld mit auf Arbeit bringen muß, um diese ordentlich erledigen zu können.“

Wir“ – Ansprechende Handlung, hübsche Junx und amüsante Dialoge:

„Morgen ist doch mein stressiger Unitag. Da muß ich schon so super früh aufstehen, und bin dann bis drei in der Uni.“

„Es ist nichts persönliches gegen Dich, und es war auch schön mit Dir, aber ich kann einfach nicht schlafen, wenn jemand neben mir im Bett liegt… Ich geb‘ Dir auch Geld für’n Taxi.“

„Sei doch nicht immer so negativ.“

Produktionsausfall auf Grund von Krankheit. Der Chef hat Schnuppen.

Zum neuen Jahr präsentiert Schlupp schlichte Eleganz. Der Wirtschaft geht’s nicht gut, und wir Unternehmer müssen sparen.