Archiv für den Monat: Dezember 2002

Gestern Nacht habe ich in einer geistigen Anwandlung mein Zimmer umgeräumt. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es ist eine gemütliche Sitzecke dabei entstanden, und aus dem Bett kann man jetzt in den nächtlichen Sternenhimmel blicken. Froi!

Dieses dämliche Glasfasernetz, welches verhindert, daß wir in unserem Wohngebiet DSL nutzen können, heißt auch noch OPAL.

Soetwas peinliches und ungehobeltes habe ich lange nicht mehr erlebt. Zur Christvesper sind im Laufe der Zeit an die 40 Leute nacheinander aufgestanden und aus der Kirche gegangen. Die haben nicht mal knappe 60 Minuten bei etwas anspruchsvoller Orgelmusik durchgehalten. Zugegeben, es waren größtenteils Werke französischer Komponisten, aber wenn man schon nur einmal im Jahr in die Kirche geht, kann man sich da zusammenreißen. Alleine schon, sich die Blöße zu geben, zu zeigen, daß einem das zu hoch ist, wäre mir furchtbar unangenehm gewesen.
Das Frechste daran war, wie demonstrativ manche ihren Abgang in Szene setzen mußten. Richtig böse, daß man’s Goldkettchenmanni und frisch blondierter Pelzuschi mit toupierter Mähne auch schon vorher ansah. Wir haben ab der Halbzeit begonnen, zu raten, wer als nächstes das Weite suchen wird. Vorurteile sind doch etwas feines… ;-)

Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen Heiligabend und besinnliche Weihnachten!

Internetpraline

Die heutige Internetpraline.

Passend zum 50jährigen Fernsehjubiläum und der bevorstehenden Erhöhung der Kabelgebühren im neuen Jahr diese Woche aufgestöbert. Eine sehr gelungene Seite!
Neben eingängigen Fernsehtitelmelodien 1, 2, 3 finden sich zahlreiche Werbeschmankerl 1, 2, 3, 4 und Jingles.
Meine absoluten Ohrwurmfavoriten sind Disneys Gummibärenbande, Eins, zwei oder drei sowie der absolute Textkracher Orbit ohne Zucker in der Snowboardversion.

Falls sich jemand wundern sollte, warum seine mit der Post versandten Weihnachtspräsente ihren Bestimmungsort nie erreichen werden…
Jährlich landen 100.000 Postpakete, sogenannte „unzustellbare Reste der Post“, in einem bayrischen Schnäppchenmarkt und werden dort weiterveräußert. Für die Mitarbeiter bei „Elsemann“ sind oft viele der Absender oder Empfänger erkennbar, weil es sich in den Adressen meist um Bagatellfehler handelt (Zahlendreher in der Hausnummern o.ä.). Die Post hat jedoch den Mitarbeitern des Schnäppchenmarktes die Kontaktaufnahme zu den Besitzern trotzdem verboten. So stehen beispielsweise vom nicht auffindbaren Absender Quelle originalverpackte Sendungen (Fahrräder, Schmuck, Kleidung…) im Quellekarton in besagtem Laden. Absender unbekannt?!

:-) Die Kommentarfunktion tut wieder ihren Dienst! Ein riesengroßes Dankeschön an Miron! *tätschel*

„Wenn ich einmal reich wär’…“

Sicherheitshalber könnt Ihr Euch meine zukünftige Adresse schon einmal notieren:

Schloß Altdöbern
Am Park
02339 Altdöbern

Zwischen Berlin und Dresden liegt mein (über)nächster Wohnsitz. Er wurde in der Blütezeit des Sächsischen Barock im 18. Jahrhundert erbaut. Zum Schloßensemble gehören ein prächtiges Portal, eine doppelte Vorhofanlage mit flankierenden Kavaliershäusern, ein Marstall, eine Orangerie und die Wirtschaftsgebäude der ehemaligen Gutsanlage. In der großzügigen Parkanlage findet man auf 60 Hektar den Französischen Garten, den 13 Hektar großen Salzteich, einen alten Baumbestand und zahlreiche Wasserspiele.

Der „äußerst günstige Mietzins“ für das Gebäude beträgt monatlich etwa 5,- Euro pro Quadratmeter. Bei einer Nettogrundfläche von 3025 qm eine Kleinigkeit.
Ich weiß grad gar nicht, was ich da alles in die Zimmer stellen soll?! Vielleicht hat man demnächst noch ein etwas kleineres Schlößchen oder ein schickes Herrenhaus für mich im Angebot.