Archiv für den Monat: Oktober 2002

Girls in Love…

Gestern war ein sehr netter Abend. :-) Den Auftakt bildete ein Konzert in Potsdam, zudem die Musiker teilweise aus Tiblissi eingeflogen worden sind. Im Anschluß wurde bei einem kleinen Empfang Radschapui – Gesundheit! -, eine georgische Blätterteigspezialitäten, gemampft.Nebenbei gab’s von einer zukünftigen Veterinärmedizinerin alles Wissenswerte über das Rektalisieren zu erfahren. Kühe mögen das übrigens eher, als Pferde, und wie man Gelbkörper von Follikeln unterscheidet, weiß ich nun auch.
Zu späterer Stunde haben wir uns dem Kontrastprogramm zu Chopin, Scarlatti, Verdi & Co. in der Busche hingegeben. Dort war zwar fast nur grottiges Publikum unterwegs, mit wenigen Ausnahmen, wie dem hier,  aber wir hatten zwischen Offenbach, Osnabrück und Wuppertal trotzdem unseren Spaß.

Schon mal jemandem aufgefallen, daß man mit zunehmendem Alter kaum noch weinen tut? Letztens beschlich mich ja das Gefühl, mal wieder so richtig weinen zu wollen. Mich dürstet es sozusagen nach diesem befreienden und Last nehmenden Gefühl, wenn hier jemand versteht, was ich meine. Momentan gibt’s nur keinen Anlaß. *grummel*

Auf arte läuft wieder Bob & Margaret. Ich würde gerne einmal dahintersteigen, nach welchem Prinzip sie die Folgen der Zeichentrickserie ausstrahlen. Heute lief jedenfalls die Wiederholung von vorletztem Mittwoch.
Ich liebe die beiden tolpatschigen, treudoofen dicken Hunde von denen.

Nächste Woche im Kriminalgericht:

Freitag: Prozeß gegen einen 19jährigen, der eine selbstmordgefährdete Person durch Rufe aufgefordert haben soll, aus dem Haus zu springen (9.45 Uhr, Saal D112).
Steinewerfer, Versicherungsbetrüger und weitere spannende Straftaten werden in meist öffentlich zugänglichen Sitzungen im Kriminalgericht Moabit verhandelt. Angeblich das größte Europas. Wer hat mal Lust mitzukommen und einen nervenaufreibenden Vormittag zu erleben?

Bei ALDI gibt es jetzt das preisgünstige Imitat zu Smirnoff und Rigo. Die Flasche Zaranoff bekommt man für studentenfreundliche -,89 Cent. Hat zwar keinen Schraubverschluß, aber dafür 14,7% und klingen tut’s sogar gefährlicher. *hicks*

Zwar verlief die erste Uniwoche anstrengend und chaotisch, jedoch wartete sie zum Ausgleich mit einigen lustigen Höhepunkten auf:

„Sie fummeln erst mal an sich selber und dann an den anderen.“ (Meine Humanbioprofessorin bei der Einführung in die Anthropometrie.)

Dozentin: Redet eine Weile und unterbricht dann. „Worum ging es gerade?“
Studentin: „Aufmerksames Zuhören.“

„Wir (Student und Dozentin) hatten eine private Vereinigung.“

Ist es eklig, ein Stück Baumkuchen zu essen und anschließend eine Scheibe Brot mit Heringsfilet in Tomatensauce? Naja, und das ganze zum Frühstück.

Fragt mich doch grad einer auf der Straße, ob ich jemanden kenne, der Gras verkauft. Hallo?!? Jetzt geht’s aber ab.