Kategorie-Archiv: Mensabegleiter

Kuriose Alltagsentdeckungen

Bei Kaiser’s in Wilmersdorf gibt es Einkaufswagen mit seniorengerechter Serienausstattung.

In der Musikbibliothek in der Bundesallee weist ein Schild mit der Aufschrift „Frisch gepflegt!“ auf Rutschgefahr hin.

In der Mensa Nord gibt es Händetrockner, die mit einer Luftgeschwindigkeit von 640 km/h in 10 Sekunden die Hände trocknen – und das NSF hygienezertifiziert!

Schlaraffenland

Diese Woche hat die neue HU Mensa Nord eröffnet. Das Angebot ist sehr reichhaltig und lecker. Wir sind in unserer Mittagspause erst mal zehn Minuten mit großen Augen umhergeirrt, um das Angebot zu sondieren. Es gibt mehrere Stände, an denen man sich selbst bedient und sein Essen nach belieben kombinieren kann. Zur Auswahl standen mehrere Hauptgerichte, darunter sogar ein Bio-Essen, frisch zubereitete Wok-Gerichte, es gab eine Salattheke und für den Nachtisch eine Obstbar, verschiedene Süßspeisen, warme Backwaren u.v.m. *bäuchleinreib*

Zur unmenschlichen Tageszeit um 9 Uhr (nach alter Zeit sogar 8 Uhr) aufgestanden und nach Golm, dem Nabel der Welt, gefahren, um dann mit zahlreichen Leidensgenossen feststellen zu müssen, daß der Klausurtermin vom Prof kurzfristig verschoben wurde. *grrr* Wenigstens gab’s was leckeres in der Mensa.

Dank moderner Netzwerktechnik werde ich am Freitag in meinem mehr oder minder langweiligen Seminar zu Methoden der empirischen Sozialforschung bereits wissen, womit der Menüplan der Mensa in der anschließenden Pause lockt.

Heute war Einschreibeschlacht. Das hieß zu nachtschlafender Zeit aufstehen und nach Potsdam fahren. Auf Grund meiner Fächerkombination durfte ich vier Unistandorte und 10 Häuser, teilweise mehrfach, abklappern. Nicht nur, daß jeder Lehrstuhl, wenn man Glück hat sogar noch für die einzelnen Seminare, seine Einschreibelisten bunt auf dem Campus verstreut, nein, die Einschreibung beginnt in den Fachbereichen selbstverständlich auch noch zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Da sind Organisationstalent, Einfallsreichtum und sportlicher Einsatz gefragt. *schwitz* Naja, ich hab mich gut geschlagen, meinen Französischkurs, die gewollten Bioseminare, benötigte Bescheinigungen, meine Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung und noch vieles mehr bekommen.
Schmunzler des Tages war Björni, der mir mit seiner Pudelmütze gegen 8.30 Uhr im Park Sanssouci begegnete und beglückt über die Straße zuwinkte. *winkewinke*
Zum Abschluß des Tages haben wir – hier nicht näher genannte Personen – noch in der Mensa die Anwesenden mit unseren scheinbar höchst spannenden Sexualphantasien beglückt. Jedenfalls lauschten alle interessiert, und in der Mensa herrschte eine ungewöhnliche Stille.